Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Anzeige

Passage II. Hommage à Watteau / Doris Ziegler

Passage II. Hommage à Watteau / Doris Ziegler
© Döbele Kunst Mannheim


Anzeige

Blumenstrauß / Maria Caspar-Filser

Blumenstrauß / Maria Caspar-Filser
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
galerie-pelser.kunstmarkt.com

Marktberichte

Bis ins Mittelalter greift das Angebot an Büchern bei Venator & Hanstein in Köln zurück und präsentiert auch kleine Schätze an Grafik, Bildhauerei und Malerei des 20. Jahrhunderts

Reisetauglich glauben


Taschenbibel, Mathurin-Atelier, Paris um 1250

Gerade einmal 17 auf 12 Zentimeter ist die Bibel groß, die Mitte des 13. Jahrhunderts in Paris entstand. Die Stadt an der Seine war zu dieser Zeit das Produktionszentrum derartiger Bibeln im Taschenformat. Der Lehrbetrieb an der Sorbonne hatte zu einer Vereinheitlichung der lateinischen Vulgata ...mehr

28.09.2022

Mit einem vielfältigen Programm an Kunst und Antiquitäten vom späten Mittelalter bis zu Gegenwart startet das Auktionshaus Neumeister in die Herbstsaison

Bauen im Wald


Johann Georg Dirr, Heiliger Ulrich, um 1760/70

Zum Herbstauftakt will der Münchner Versteigerer Neumeister besonders mit seiner gut sortierten Skulpturenauswahl punkten. Dabei geht es zeitlich mit Werken aus dem späten Mittelalter los, darunter einer heiligen Barbara aus dem salzburgischen Raum um 1470. Die farbige gefasste Lindenholzfigur in leichtem S-Schwung mit dem Turm in der linken Hand und einem Kelchfragment in der rechten soll 10.000 bis 12.000 Euro einspielen. Aus der Sammlung Adam Sieder – der ehemalige Vorstand der Sparkasse Memmingen begeisterte sich vor allem für gotische Skulpturen und Barockmöbel aus dem süddeutschen Raum – stammen zahlreiche qualitätvolle Werke, zudem noch eine anmutige, etwa zehn Jahre jüngere Mondsichelmadonna, bei der sich der Jesusknabe am Schleier seiner Mutter festhält, für 12.000 bis 15.000 Euro oder als ihr kontrastreiches Pendant eine wohl rheinische Pietà um 1500 mit schmerzerfülltem Gesicht für 11.000 bis 12.000 Euro. Aber auch im bewegten Barock hat sich Adam Sieder umgetan und etwa einen fast vollständig vergoldeten heiligen Bischof Ulrich mit dem Attribut des Fisches von Johann Georg Dirr um 1760/70 für 12.000 bis 14.000 Euro oder den etwa zeitgleich von Philipp Jakob Rämpl geschnitzten Gottvater mit Weltkugel und Zepter in puttengeschmückten Wolken für 8.000 bis 12.000 Euro entdeckt. ...mehr

26.09.2022

Der Schwerpunkt bei den Arbeiten auf Papier im Wiener Dorotheum liegt diesmal auf den Vedutenkünstlern der Alten und Neueren Meister

Im Namen des Krieges


Francisco de Goya, Los Desastres de la Guerra, 1810/14

Die Namen sind bekannt. Dürer, Rembrandt oder Goya heißen die wichtigsten Künstler auf der kommenden Grafikauktion im Wiener Dorotheum. Dabei stellt der Spanier Francisco de Goya das teuerste Los der Veranstaltung. Seine „Desastres de la Guerra“ aus dem Jahren 1810 bis 1814 schildern die Brutalität und Gräueltaten der Soldaten Napoleons im Kampf mit der aufständischen spanischen Bevölkerung gegen die französische Invasion: Vergewaltigungen, Erschießungen, Massakrierungen, Hinrichtungen, Leichenberge, Halbtote. Den Klerus kennzeichnet Goya als Kriegstreiber. Die Bilder aus dem Krieg in der Ukraine scheinen nicht fern. Zu Lebzeiten konnte Goya seine 80teilige Radierfolge nicht veröffentlichen. Die Druckplatten gingen an die Real Academia de Bellas Artes de San Fernando in Madrid, die erstmals 1863 eine komplette Ausgabe besorgte. Beim Dorotheum liegt nun die vollständige Suite der vierten Edition in kräftigen kontrastreichen Abzügen aus dem Jahr 1906 für 20.000 bis 30.000 Euro vor. ...mehr

22.09.2022

Die Versteigerung mit Kunst der Alten und Neueren Meister bei Koller in Zürich enthält einige Wiederkehrer, die ob ihrer Qualität dennoch für Kauflaune sorgen sollen

Freche Meerschweinchen


Dirck van Baburen, Opfergabe an Ceres, um 1621

Der 1571 geborene Michelangelo Merisi da Caravaggio hat unübersehbare Spuren in der Kunst hinterlassen. Seine naturalistischen Bilder, die er in einer raffinierten und kontrastreichen Hell-Dunkel-Malerei ausführte, haben nicht nur seine Zeitgenossen, sondern auch zahlreiche Generationen an Malern bis in die Gegenwart geprägt. Zu ihnen gehört Dirck van Baburen, der 1612 zwei Jahre nach Caravaggios frühem Tod in Rom eintraf und hier die Kunst seines großen Vorbilds aufsog. 1620 kehrte er in seine Heimat Utrecht zurück und begründete zusammen mit Gerrit van Honthorst und Hendrick ter Brugghen den Ruf der Stadt als Hochburg der Caravaggio-Nachfolge. Recht bald nach seiner Rückkehr aus Rom schuf Baburen mit der „Opfergabe an Ceres“ eine seiner kühnsten Kompositionen. Im Mittelpunkt der fünf Menschen, die der Gottheit eben Gaben darbringen, steht die Rückenfigur eines Soldaten mit glänzendem Brustpanzer, der ebenso auf die Götterstatue deutet, wie sein Begleiter mit Weihrauchfass zur Linken, der halb liegend beinahe aus dem Bild zu fallen scheint. Das scharfe Schlaglicht von links beleuchtet seine Schulter, wie auch die beiden Frauen mit Renaissancelaute und Blumen auf der rechten Bildseite, während das ebenfalls Blumen haltendende Mädchen in der Mitte verschattet im Halbdunkel steht. Das letzte Mal hatte das fast zwei Meter breite Gemälde im Dezember 2013 bei Sotheby’s in London seinen Auktionsauftritt und wurde für 480.000 Pfund zugeschlagen. Daran orientiert sich nun der Schweizer Versteigerer Koller und hofft auf 500.000 bis 800.000 Franken. ...mehr

16.09.2022

Verschmutzt und unentdeckt: Die Sammler begeisterten sich in der Auktion mit Alten und Neueren Meister von Van Ham in Köln für vordergründig Unscheinbares

Ab zum Restaurator


Flämischer Meister, Johannes der Täufer als Knabe mit dem Lamm, 1. Hälfte 17. Jahrhundert

Sein Auftritt war eher schlicht: In der Auktion mit Alten Meistern bei Van Ham gab sich der junge Johannes der Täufer eher reserviert. Der Knabe mit dem Lamm legte seinen linken Arm schützend vor seinen Oberkörper und schaute verhalten nach unten. Auch die grünbraue Schmutzschicht half nicht dabei, die Qualitäten des Ölgemäldes auf den ersten Blick wahrzunehmen. So hatten die Experten des Kölner Auktionshauses das Werk nur vage in die flämische Kunstlandschaft aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts eingeordnet und entsprechend mit 6.000 bis 8.000 Euro bewertet. Doch dabei blieb es nicht. Die internationale Sammlerschaft hatte darin ein Meisterwerk entdeckt. Vieles spricht für die 1604 im Hennegau geborene Malerin Michaelina Wautier, die seit einigen Jahren auf dem Kunstmarkt für Furore sorgt, nicht zuletzt bei Van Ham: die Vorliebe für kindliche Darstellungen, den aus anderen Werken bekannten Kopf des Schafes, die Durchbildung der Haare, die dezente und feinfühlige Gestik und das Modell an sich, das dem Jungen auf dem 2018 bei Van Ham versteigerten Gemälde „Elk zijn meug“ doch recht ähnelt. Das alles schien für die Antwerpener Kunststiftung „The Phoebus Foundation“, die sich gerade auch um die Restaurierung und Konservierung von Kunstwerken kümmert, Grund genug gewesen zu sein, dafür netto 200.000 Euro springen zu lassen. ...mehr

14.09.2022

Saisonauftakt am Ende des Sommers: Die Kunstmesse Art-O-Rama in Marseille weiß einmal mehr, als Entdeckermesse mit internationaler Beteiligung zu überzeugen

Bohème, chic und selbstbewusst


Jason Dodge, They lifted me into the sun again And packed my skull with cinnamon, 2019

Haben Sie Schecki gesehen? Gleich mehrmals auf der diesjährigen Ausgabe der Kunstmesse Art-O-Rama in Marseille begegnen den Besucher*innen Aushänge, auf denen nach einem entflogenen Vogel gesucht wird. Schecki, so steht es dort, sei sehr zutraulich, wer ihn finde, solle bitte die weiter unten angegebene Telefonnummer ...mehr

Nach fast zweieinhalb Jahren Corona-Zwangspause hat sich auch die Art Karlsruhe für einen sicheren Sommertermin entschieden, aber im dicht gedrängten Messekalender das Nachsehen. Gerade bei der Moderne sind ihr einige wichtige Aussteller ferngeblieben

Eine Sommerbrise voller populärer Kunst


Art Karlsruhe 2022

Nach dem Start im Jahr 2004 und Veranstaltungen zu Jahresbeginn versucht die Art Karlsruhe nach über zwei Jahren Unterbrechung durch die Corona-Pandemie nun einen Neustart im Sommer – eine „Sonderausgabe oder Nach-Corona-Ausgabe“, wie Messechefin Britta Wirtz auf der Pressekonferenz betonte. Die Verschiebung vom Jahresauftakt in den Sommer soll nach ihrem Wunsch die Kunst im neuen Licht erscheinen lassen, was die verlängerten Öffnungszeiten und die Einbeziehung des Gartens augenfällig dokumentieren. Heuer haben sich 215 Aussteller in einer neuen Formation versammelt. Der nunmehr in der Halle 1 vereinten Kunst nach 1945 inklusive der Gegenwartskunst wurde ein druckgrafischer Schwerpunkt in der hinteren Halle 2 zur Seite gestellt, während die gleichfalls eingangsnahe Halle 4 jetzt den Fokus auf die klassische Moderne legt. Zudem sind trotz Wegfall einer halben Halle die Gänge um einen Meter breiter geworden, was noch mehr offenen Raum und angenehmere Atmosphäre bewirkt. ...mehr

Die TEFAF bleibt das bedeutendste Schaufenster der Altmeister- und Antiquitätenszene der Welt. Trotz einiger siebenstelliger Verkäufe ist nach über zweijähriger coronabedingter Pause nicht alles wie zuvor

Treffpunkt einer globalen Sammlerschaft


TEFAF 2022

Verkäufe sind das Salz in der Suppe einer jeden Messe – auch das der TEFAF im niederländischen Maastricht, die am Donnerstag nach einer kürzeren Laufzeit als gewohnt zu Ende gegangen ist. 242 Aussteller aus 20 Ländern präsentierten Kunst aus fünf Jahrtausenden. The European Fine Art Fair, so der vollständige Name der immer noch bedeutendsten Messe für alte Kunst, vermeldete jedenfalls gute Geschäfte. Der New Yorker Kunsthändler Nicholas Hall veräußerte eine anmutige „Madonna mit Kind“ des Venezianers Vittore Carpaccio für einen Betrag zwischen 10 und 15 Millionen US-Dollar. Das Tafelgemälde des späten 15. Jahrhunderts erwarb ein amerikanischer Privatsammler. Aber auch für die Klassische Modernen scheint Maastricht eine wichtige Drehscheibe zu sein. Die Düsseldorfer Galerie Ludorff konnte Emil Noldes „Huldigung“ in neue Hände geben. Das Gemälde von 1947 war ein Geschenk Noldes an seine zweite Frau Jolanthe Nolde, die es bis zu ihrem Tod im Jahr 2010 in Ehren gehalten hat. Nach ihrem Ableben hatte die Familie das Werk von 2014 bis 2020 als Dauerleihgabe an das Brücke Museum in Berlin übergeben. Nun kostete es 1,4 Millionen Euro. ...mehr

Befreit von Corona-Ängsten ist bei hochsommerlichen Temperaturen die Liste Art Fair Basel am Sonntag entspannt und erfolgreich zu Ende gegangen. Angesichts des Ukraine-Krieges nahm sie eigens Kunst aus Osteuropa in den Blick

Auf neuer Entdeckungsreise


Liste 2022

Mit der Art Basel konnte heuer auch die wichtigste Nebenmesse, die Liste Art Fair Basel, wieder ihren angestammten Sommertermin wahrnehmen. Allerdings fand die 26. Ausgabe der Entdeckermesse in diesem Jahr zum zweiten Mal nicht am üblichen Ort auf dem hübsch schrammeligen Areal der ehemaligen Brauerei Warteck statt, sondern wie bereits im September 2021 in der Halle 1.1 des Basler Messegeländes. Die unmittelbare Nähe zur Hauptmesse hat der Liste zwar sicherlich gut getan und ihr mit mehr als 25.000 Besucher*innen die höchste Zahl an Gästen in ihrer Geschichte beschert. Dennoch war von älteren Teilnehmer auch durchaus Bedauern darüber zu hören, dass die Messe durch ihren Umzug an Individualität und Charakter verloren habe. Andere wiederum lobten die von dem belgischen Architekturbüro Office Kersten Geers David Van Severen in Zusammenarbeit mit Richard Venlet entworfene luftige und kreisförmig in die Halle gesetzte Standarchitektur und die mit dem Umzug einhergehende Professionalisierung der Liste. Der Wechsel war in erster Linie der Corona-Pandemie geschuldet, die eine Ausrichtung in den teils beengten Räumlichkeiten des Warteck-Areals nicht zugelassen hätte. Über ihren endgültigen Verbleib hat die Liste laut Direktorin Joanna Kamm noch nicht entschieden. ...mehr

Nach einer von hochsommerlichen Temperaturen geprägten Messewoche ist die Art Basel am Sonntag erfolgreich zu Ende gegangen. Doch angesichts des Ukraine-Krieges herrscht neue Unsicherheit

Alles fast wie früher


Louise Bourgeois, Spider, 1996

2020 wurde sie ganz abgesagt, 2021 dann um rund drei Monate auf den September verschoben. Die Art Basel 2022, die am vergangenen Sonntag mit einer Zahl von 70.000 Gästen – 2019 waren es noch 93.000 – zu Ende ging, war seit dem Corona-Einbruch die erste Ausgabe der weltweit wichtigsten Kunstmesse, die wieder am regulären Termin Anfang Juni am Heimatstandort Basel stattfinden konnte. Und das nur zwei Wochen, nachdem der Art Basel-Ableger in Hongkong seine Pforten geschlossen hatte. „Diese Rückkehr stellt eine wahrhaft aufregende Erfahrung dar“, so Messedirektor Marc Spiegler, der gleichzeitig betonte, dass angesichts des russischen Angriffs auf die Ukraine noch lange nicht von „normalen Zeiten“ die Rede sein könne. Spiegler: „Wir befinden uns am Ende der Pandemie und mitten im ersten europäischen Krieg seit 30 Jahren, einer Tragödie, deren Auswirkungen jeden Tag deutlicher sichtbar werden.“ ...mehr







News von heute

Sparda-Kunstpreis in Stuttgart

Sparda-Kunstpreis in Stuttgart

 zur Monatsübersicht



Anzeigen

Marktspiegel

News

Galerie Frank Fluegel - Mr. Brainwash - Balloon Girl

neue Mr. Brainwsh Arbeiten eingetroffen. Unikate direkt aus den USA,
Galerie Frank Fluegel





Copyright © '99-'2022
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce