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Portrait der Erzherzogin Henriette für Schloss Weilburg

Neuerwerbung für Schloss Weilburg: Josef Karl Stieler, Erzherzogin Henriette Alexandrine von Österreich, 1820

Schloss Weilburg darf sich über den Neuzugang eines Portraits der Erzherzogin Henriette Alexandrine von Österreich für seine Ahnengalerie freuen. Der Erwerb des Bildnisses der damals 23jährigen ermöglichte die Ernst von Siemens Kunststiftung, die Kulturstiftung der Länder und die Hessische Kulturstiftung. Das bisher unbekannte ovale Konterfei schuf Josef Karl Stieler, der auch die Nymphenburger Schönheitsgalerie für König Ludwig I. gestaltete. Beim Münchner Auktionshaus Neumeister trat das ovale Gemälde aus dem Jahr 1820 in der Versteigerung „Hidden Treasures. Schätze aus dem Hause Württemberg“ im März wieder an die Öffentlichkeit und wurde zur unteren Schätzung von 40.000 Euro zugeschlagen. Mit Aufgeld und Steuern zahlten die Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen rund 53.000 Euro. Bei Neumeister konnte zudem das Pastell der Mutter der Erzherzogin von einem anonymen Meister angekauft werden, Fürstin Louise Isabelle zu Nassau-Weilburg (1772-1827), deren 250. Geburtstag heuer in Schloss Weilburg gefeiert wird.

Erzherzogin Henriette Alexandrine von Österreich (1797-1829), geborene Prinzessin zu Nassau-Weilburg, füllt nun eine Lücke in der Ahnengalerie am Stammsitz des Herrscherhauses und macht die Vernetzungen des Hauses mit anderen europäischen Dynastien deutlich. Die junge Frau mit gelocktem, hoch gestecktem schwarzen Haar blickt über ihre Schulter aus dem Bild. Der changierende dunkelgrüne Grund betont den hellen Porzellanteint der Erzherzogin, die in einem weißen Chemisekleid mit feinen Rüschen zu sehen ist. Ein über die linke Schulter geworfenes orangefarbenes Tuch mit Bordüre setzt einen Farbakzent zum Grund. Das Portrait war seit seiner Entstehung ohne Unterbrechung im Besitz der Nachkommen der Erzherzogin und Schwägerin von Kaiser Franz I. von Österreich nachweisbar. 1945 aus dem schlesischen Schloss Carlsruhe gerettet und lange Jahre in Transportkisten eingelagert, war es zuletzt im Schloss Altshausen bei Ravensburg beheimatet.

Der in Mainz geborene Josef Karl Stieler (1781-1858) war von 1820 bis 1855 Hofmaler der bayerischen Könige. Sein Konterfei der Erzherzogin Henriette ist eine seiner letzten Arbeiten, die er noch in Wien ausführte. Als Stieler 1820 die Erzherzogin in Öl verewigte, war sie seit fünf Jahren aus Liebe mit Erzherzog Karl von Österreich-Teschen verheiratet. Stieler, ein Schüler von François Pascal Simon Gérard, brachte den französischen Klassizismus in die deutsche Portraitkunst. Rasch avancierte er zum Modemaler der napoleonischen Ära und hielt nicht nur schöne Frauen, sondern auch Berühmtheiten seiner Zeit fest, darunter den Dichter Johann Wolfgang von Goethe, den Komponisten Ludwig van Beethoven oder den Forschungsreisenden Alexander von Humboldt. Sowohl das Portrait der Erzherzogin, als auch das Pastell ihrer Mutter sind ab sofort für das Publikum zugänglich. Sie bilden in Schloss Weilburg eine Einheit mit einem großformatigen Familienbildnis nach Johann Friedrich August Tischbein sowie einer Stickerei von Louise Isabelle.


13.09.2022

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Neuerwerbung für Schloss Weilburg: Josef Karl Stieler, Erzherzogin Henriette
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Neuerwerbung für Schloss Weilburg: Josef Karl Stieler, Erzherzogin Henriette Alexandrine von Österreich, 1820

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Josef Karl Stieler








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