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Kerstin Brätsch, Alexis Gautier und Britta Thie in Düren

Kerstin Brätsch, Fossil Psychic for Christa (Stucco Marmo) 2020

Mit Kerstin Brätsch, Alexis Gautier und Britta Thie präsentiert das Leopold-Hoesch-Museum in Düren seit Sonntag die aktuellen Stipendiaten und die Preisträgerin der Günther-Peill-Stiftung. Brätsch, die den mit 20.000 Euro dotierten Hauptpreis erhielt, hat ihre Werkschau mit „Sein“ betitelt und zeigt dabei großformatige Marmorierung auf Papier sowie leuchtend bunte Arbeiten aus Stuckmarmor. Die zunächst abstrakten Werke, bei denen die 1979 geborene Künstlerin auf alte handwerkliche Techniken zurückgreift, geben oft eine schemenhafte Figuration wieder. So erinnert ihre schillernde, aus Stuckmarmor gefertigte Arbeit „Fossil Psychic for Christa“ von 2020 an eine psychedelische Sicht auf eine fragmentierte laufende menschliche Figur. Auch bei ihren bis zu drei Meter hohen Marmorierungen auf Papier lässt Bärtsch malerische kristalline Gestalten aufleben und evoziert koboldartige Gesichter, etwa in ihrer Serie „Unstable Talismanic Rendering“.

Der 1990 geborene Bretone Alexis Gautier wartet mit der Schau „Burning the Plot“ auf. Für seine künstlerische Praxis ist die Auseinandersetzung mit spezifischen Orten, Räumen und Kulturen wichtig. So knüpft Gautier oft an lokale Gegebenheiten und Alltagssituationen an und arbeitet mit Menschen unterschiedlicher Länder zusammen. Viele Elemente finden dabei Eingang in seine von Zufall, Improvisation, Poesie und subtilem Humor geprägten Arbeiten, in denen sich vielstimmige Übersetzungsprozesse materialisieren. So lässt er etwa indische Weberinnen seine bereits vorhandenen Werke weben, die ihnen aber nur als textliche Beschreibung vorliegen. Entsprechend spielen der Zufall und der Prozess des Dialogs eine wichtige Rolle. Neben Zeichnungen, Videos und Textilarbeiten präsentiert Gautier in Düren auch Keramiken als Türpaneele sowie ein vor Ort geschaffenes Siebdruck-Wandbild.

Die dritte Ausstellung im Bunde ist Britta Thies „In Development“. Die 1987 in Minden geborene Künstlerin nutzt in ihren Arbeiten die vernetzte Gegenwart und legt einen Fokus auf die Medien und Kommunikationstechnologien, die eine wichtige Rolle in der Entwicklung von Identität spielen. Dabei entwickelt Thie Bezüge zu populären Erzählformaten und verbindet Realität mit Fiktion. Es geht um die Frage, wie das Erzählen über uns selbst, damit auch die Formen des Erinnerns, sich durch stetig verfügbare Medien wandelt. Verwendete sie bisher vor allem Videos zur Thematisierung von gesellschaftlichen Lebenswelten, Akteuren und Codes, ist sie nun zu ihren Anfängen als Malerin zurückgekehrt. Hier stellt Britta Thie die Geräte in den Mittelpunkt, die zur Erstellung eines Videos essentiell sind, also Kameras oder fahrende Untersetzer für eine bewegbare Kamera, ebenso wie die vielen Kabel, die mit ihren Steckern in eine große Box führen. Hinzu kommt eine Reihe an Zeichnungen, die an Storyboards oder Entwürfe für einen noch nicht gedrehten Animationsfilm erinnern.

Die Ausstellungen der Günther-Peill-Stiftung laufen bis zum 8. Januar 2023. Das Leopold-Hoesch-Museum hat täglich außer montags von 10 bis 17 Uhr, donnerstags zusätzlich bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 6 Euro, ermäßigt 3 Euro, jeden ersten Donnerstag im Monat ist er kostenlos. Zu allen drei Ausstellungen erscheinen im Winter bei Strzelecki Books in Köln die jeweiligen Publikationen.

Leopold-Hoesch-Museum
Hoeschplatz 1
D-52349 Düren
Telefon: +49 (0)2421 – 25 25 61

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Stilrichtung:


Zeitgenössische Kunst

Bericht:


Kerstin Brätsch mit Preis der Peill-Stiftung ausgezeichnet

Variabilder:

Kerstin Brätsch, Fossil Psychic for Christa
 (Stucco Marmo) 2020
Kerstin Brätsch, Fossil Psychic for Christa (Stucco Marmo) 2020

Künstler:

Britta Thie

Künstler:

Kerstin Brätsch

Künstler:

Alexis Gautier








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