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Essen vereint Geschichte der Emscher mit Geschichte der Fotografie

in der Ausstellung „Die Emscher. Bildergeschichte eines Flusses“

„Die Emscher. Bildgeschichte eines Flusses“ lautet der Titel der aktuellen Ausstellung im Ruhr Museum in Essen, das mit der weitgehend fotografischen Schau die Geschichte des rund 100 Kilometer langen Flusslaufs beleuchtet. Denn Ende 2021 war es soweit: Ein gigantisches unterirdisches Rohrsystem war vollendet und garantiert nun die Abwasserfreiheit der Emscher. Noch im Gange sind die Renaturierung des früher mäandernden Flusses und seine Befreiung aus dem Betonbett.

Wie kein zweites Gewässer verkörpert die Emscher als nördliche Begrenzung des Kohlenpotts dessen Kultur-, Industrie- und Umweltgeschichte. Entsprechend der drei bestimmenden Phasen gliedern sich die rund 400 Bilder der Schau in drei Stränge. Circa 100 Gemälde, Karten oder Kunstgegenstände zeigen den vorindustriellen Status mit zahlreichen Wasserschlössern und lukrativen Mühlen, zu denen Mitte des 18. Jahrhunderts Hammerwerke und erste Hütten stießen. Damals begann die Verseuchung mit giftigen Einleitungen, Fäkalien und schmutzigen Rückständen. Samt den Nebengewässern, den so genannten Köttelbecken, und Senkungssümpfen verbreitete der Abwassersammler der Region Gestank, Überschwemmungen und Seuchen mit vielen hundert Toten.

Nach der Gründung der Emschergenossenschaft im Jahr 1899 wurde mit dem Bau von Kläranlagen, Eindeichungen und der Bändigung des Flusslaufes in geradlinige Betonrinnen begonnen. Großen Wert legte die Genossenschaft auf eine genaue fotografische Dokumentation des alten und neuen Zustandes. Zwischen 1906 und 1966 wurden in einem Fotoarchiv 40.000 Glasplatten zusammengetragen. Ab Ende der 1950er Jahre fertigte man Diapositive, heute digitale Aufnahmen an. Der nunmehr im Fundus des Ruhr Museums verwahrte Bestand an Glasplatten erweist sich als fotografiegeschichtlicher Schatz. Über 200 Abzüge im Hauptstrang der Ausstellung dokumentieren die harte körperliche Arbeit bei der Bewegung von Erdmassen im Zuge von Begradigungen, Überschwemmungen oder Unfälle, aber auch „Schönheitsaufnahmen“ von neuen Steuerzentralen, Klär- oder Pumpwerken in einem funktionalen, anspruchsvoll neusachlichen Stil.

Neuere Filme und Fotos zeigen die milliardenschwere Verlegung der Abwässer unter die Erde, moderne Großkläranlagen und den Rückbau des alten Emscherbettes in einen Natur- und Erlebnisraum mit kulturellem wie touristischen Aushängeschildern, darunter etwa den Emscherkunstweg. Die von Heinrich Theodor Grütter konzipierte Schau verdeutlicht aber auch die Spezifika der Ruhrgebietsfotografie. Neben der Bebilderung der industriellen und kulturellen Sujets gehören dazu die Nutzung und technische Weiterentwicklung des modernen Mediums der Fotografie.

Die Ausstellung „Die Emscher. Bildergeschichte eines Flusses“ ist bis zum 16. April 2023 zu besichtigen. Das Ruhr Museum hat täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 7 Euro, ermäßigt 4 Euro. Der umfangreiche Ausstellungskatalog kostet im Museum 29,95 Euro.

Ruhr Museum
Gelsenkirchener Straße 181
D-45309 Essen
Telefon: +49 (0)202 – 24 681 444

Quelle: Kunstmarkt.com/Hans-Peter Schwanke

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Veranstaltung vom:


12.09.2022, Die Emscher. Bildergeschichte eines Flusses

Veranstaltung vom:


12.05.2022, Beyond Emscher. Fotografische Positionen aus der Gegenwart

Bei:


Ruhr Museum

Kunstsparte:


Fotografie

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in der Ausstellung „Die Emscher. Bildergeschichte eines
 Flusses“
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in der Ausstellung „Die Emscher. Bildergeschichte eines
 Flusses“
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