Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 02.12.2022 120. Auktion: Buchmalerei des 15. bis 16. Jahrhunderts - Zeichnungen des 16. bis 19. Jahrhunderts

© Galerie Bassenge Berlin

Anzeige

Geist I / Ulla von Brandenburg

Geist I / Ulla von Brandenburg
© Kunsthandel Michael Draheim - Wiesbaden


Anzeige

Bethsabée / Pablo Picasso

Bethsabée / Pablo Picasso
© Galerie Weick


Anzeige

Amazone, nach 1906 / Franz von  Stuck

Amazone, nach 1906 / Franz von Stuck
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Blumenstrauß / Maria Caspar-Filser

Blumenstrauß / Maria Caspar-Filser
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
galerie-pelser.kunstmarkt.com

Große Oper in Bonn

in der Ausstellung „Die Oper ist tot – Es lebe die Oper!“

„Die Oper ist tot – Es lebe die Oper!“ Unter dieser Überschrift feiert die Bonner Bundeskunsthalle eine viele Male totgesagte Sparte des Musiktheaters. Seit rund 400 Jahren existent, ist sie zur wohl komplexesten und aufwendigsten Form aller künstlerischen Disziplinen aufgestiegen. Im Kern bildet sie ein feierliches, ephemeres Ganzes in einer Synthese aus Gesang und Musik, Erzählung und Poesie, Schauspiel und Inszenierung, Malerei und Tanz, Licht und Raum, eine Art Gesamtkunstwerk für einen Moment. Das Kuratorenteam Katharina Chrubasik und Alexander Meier-Dörzenbach hat nun eine Ausstellung als „episodenhafte Narration“ konzipiert, in der sie schlaglichtartig einzelne Aspekte ins Blickfeld rücken.

Zu Beginn erinnern Stiche, Gemälde oder Modelle an die Anfänge der Gattung in Florenz um das Jahr 1600. An den Fürstenhöfen der Renaissance zur Repräsentation und als Flucht aus dem klerikalem Korsett geboren, gilt die erstmals 1607 gespielte Oper „L’Orfeo“ von Claudio Monteverdi als älteste der Welt. Doch die Werke „La Dafne“ und „Euridice“ von Jacopo Peri und Giulio Caccini wurden schon 1598, respektive 1600 uraufgeführt. Während hierbei noch antike Tragödien rezipiert wurden und das Geschehen im exklusiven Rahmen stattfand, flossen in der jüngeren Barockoper aktuelle gesellschaftliche weltliche Themen ein. Mit der Einweihung des ersten öffentlichen Opernhauses im Februar 1637 in Venedig wurde sie zur Institution für Jedermann. Anfang 1678 ging dann mit der Hamburger Oper am Gänsemarkt das erste bürgerlich-städtische Opernhaus Deutschlands an den Start. Heute weist die deutsche Opernszene insgesamt 84 große Opernhäuser auf.

In einem weiten Bogen behandelt die Schau insbesondere das System in seinen verschiedenen Organisationsformen. Chrubasik und Meier-Dörzenbac stellen das sich gleichfalls wie auf einer Bühne inszenierende Publikum, den Aufwand der Produktionen mit überbordend prachtvollen Kostümen aus schimmernden, farbendurchtränkten Stoffen, die fotografischen Dokumentationen einzelner Sänger und Sängerinnen, diverse Bühnen in Paris, London, Wien, Mailand oder Bayreuth, ausgewählte Opernstücke, Komponisten und Dirigenten, Erfolge und Misserfolge vor. Zu den Glanzpunkten der Schau zählen Kostüme, deren detailreiche Ausstattung die Besucher*innen hier von nahem betrachten können, etwa das 1961 für eine Wiener Neuinszenierung von Chou Ling geschaffene tiefblaue Gewand der Turandot mit einem goldenen Drachen auf der fünf Meter langen Schleppe. Immer wieder wird die große Inspirationsquelle Oper für die Malerei des 19. Jahrhunderts aufgegriffen. Düster, bewegt und dramatisch zeigen sich beispielsweise die Sujets in Hans Makarts Gemälde zum Ringzyklus des mit ihm befreundeten Richard Wagner. Den Abschluss bilden eindrucksvolle Fotografien der Pariser Opéra Garnier von Candida Höfer aus dem Jahr 2004.

Die Ausstellung „Die Oper ist tot – Es lebe die Oper!“ ist bis zum 5. Februar 2023 zu besichtigen. Die Bundeskunsthalle hat täglich außer montags von 10 bis 19 Uhr, mittwochs bis 21 Uhr geöffnet. Heiligabend und Silvester ist sie geschlossen. Der Eintritt beträgt 13 Euro, ermäßigt 6,50 Euro. Für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre ist er frei. Zur Ausstellung ist ein Begleitbuch erschienen, das in der Kunsthalle 39 Euro kostet.

Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland
Helmut-Kohl-Allee 4
D-53113 Bonn
Telefon: +49 (0)228 – 91 71 200

Quelle: Kunstmarkt.com/Hans-Peter Schwanke

Zurück

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an




Weitere Inhalte:

Gesamt Treffer 13

Seiten: 1  •  2

Events (1)Adressen (1)Berichte (5)Variabilder (6)

Veranstaltung vom:


30.09.2022, Die Oper ist tot - Es lebe die Oper!

Bei:


Kunst und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland

Bericht:


Neues Weltkulturerbe in Bayreuth

Bericht:


Raum-Installationen für die Musik

Bericht:


Gebrochene Illusionen

Bericht:


München im Nitsch-Fieber

Bericht:


Nach-Regietheater ohne Ecken

Variabilder:

in der Ausstellung „Die Oper ist tot – Es lebe die Oper!“
in der Ausstellung „Die Oper ist tot – Es lebe die Oper!“

Variabilder:

Hans Makart, Kampf der Riesen, 1883
Hans Makart, Kampf der Riesen, 1883








News vom 29.11.2022

Eco Land Art in Innsbruck

Eco Land Art in Innsbruck

Berliner Werkbundarchiv muss umziehen

Berliner Werkbundarchiv muss umziehen

Hyunju Oh in Wiesbaden

Hyunju Oh in Wiesbaden

News vom 28.11.2022

Modersohn-Becker Kunstpreis für Almut Linde

Modersohn-Becker Kunstpreis für Almut Linde

Erstes Hodler-Gemälde für England

Erstes Hodler-Gemälde für England

Renan Laru-an leitet Savvy Contemporary

Renan Laru-an leitet Savvy Contemporary

Das Ruhrgebiet feiert den 100. Geburtstag von Norbert Kricke

Das Ruhrgebiet feiert den 100. Geburtstag von Norbert Kricke

News vom 25.11.2022

Michael Müllers Kunstbefragung in Würzburg

Michael Müllers Kunstbefragung in Würzburg

Brinckmann Preis für Aino Nebel

Brinckmann Preis für Aino Nebel

Dresden erinnert an Heinrich Tessenow

Dresden erinnert an Heinrich Tessenow

 zur Monatsübersicht



Anzeigen

Marktspiegel

News

Kunsthaus Lempertz - Josef Albers, Becher, 1929

Herbst-Symphonie
Kunsthaus Lempertz

Villa Grisebach Auktionen GmbH - Max Beckmann, Selbstbildnis gelb-rosa, 1943

Sensationelle Winterauktionen bei Grisebach
Villa Grisebach Auktionen GmbH

Galerie Bassenge Berlin - Barbara Rosina de Gasc, Hüftbildnis einer Dame in Weiß, um 1760

Dürers Nemesis, die Dame in Weiß und eine Sensation in Elfenbein
Galerie Bassenge Berlin

Kunsthaus Lempertz - Alberto Giacometti, Projet pour un monument pour Gabriel Péri. Projet pour une place, 1946

Monumental
Kunsthaus Lempertz





Copyright © '99-'2022
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce